Praxis für Heilpädagogik und Beratung

 

Umschulung der Händigkeit und ihre Folgen

Damit bezeichnet man den bevorzugten Gebrauch der nicht dominanten Hand. Eine Händigkeitsumschulung stellt einen massiven Eingriff ins Gehirn dar, denn beim Gebrauch der nicht dominanten Hand, stellt sich die Dominanz im Gehirn nicht um, so dass es zu einer Fehlbelastung des Gehirns kommen kann. Vor allem durch das Schreiben mit der nicht dominanten Hand können schwerwiegenden Störungen und Irritationen im Gehirn entstehen.

 

Mögliche primäre Umschulungsfolgen

- Gedächtnisstörungen
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Lese-Rechtschreib-Störungen
- Links-Rechts-Unsicherheit
- Feinmotorische Störungen
- Sprachauffälligkeiten

  

Mögliche sekundäre Umschulungsfolgen 

- Minderwertigkeitskomplexe
- Unsicherheit
- Zurückgezogenheit
- Überkompensation durch erhöhten Leistungseinsatz
- Trotzhaltungen, Widerspruchsgeist, Imponier- und Provokationsgehabe
- Unterschiedlich ausgeprägte Verhaltensstörungen

Praxis für Heilpädagogik und Beratung, Kerrin Dienefeld    Südkirchener Str. 19, 59379 Selm, 02592-2280275, info@fruehfoerderung-selm.de